Mastozytose Austria
WILLKOMMEN
bei der ersten Plattform
für Informationen über
Systemische Mastozytose
in Österreich
Ein meist langer Weg führt zur Diagnose — hier erfahren
Sie mehr darüber

WILLKOMMEN
bei der ersten Plattform
für Informationen über
Systemische Mastozytose
in Österreich
Ein meist langer Weg führt zur Diagnose — hier erfahren
Sie mehr darüber

Die Erste Plattform
für Informationen
über SYSTEMISCHE MASTOZYTOSE
in Österreich bietet Ihnen:

  • Fundierte Informationen über diese Erkrankung (Formen, Symptome)
  • Kontaktinformationen zu Fachärzten/Fachärztinnen in Österreich
  • Regionale und/oder österreichweite Veranstaltungen bzw. Treffen
  • Aktuelle Ergebnisse der Forschung zu SM
  • Informationen
  • Kontakte
  • Veranstaltungen
  • Forschung

Die Informationsplattform über SYSTEMISCHE MASTZYTOSE bietet Ihnen:

Informationen
Fundierte Informationen über diese Erkrankung (Formen, Symptome)
Kontakte
Kontaktinformationen zu Fachärzten/Fachärztinnen in Österreich
Veranstaltungen
Regionale und/oder österreichweite Veranstaltungen bzw. Treffen
Forschung
Aktuelle Ergebnisse der Forschung zu SM

Mastozytose

Mastozytose und Mastzellaktivierungserkrankungen (MCAD)

Mastozytose ist eine seltene Erkrankung, die durch eine krankhafte Vermehrung von Mastzellen gekennzeichnet ist. Sie kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten und zeigt unterschiedliche Verlaufsformen.
Bei Kindern liegt meist eine kutane Mastozytose vor, die sich auf die Haut beschränkt und sich häufig im Laufe der Pubertät spontan zurückbildet. Die genaue Ursache ist bislang nicht vollständig geklärt.

Bei Erwachsenen handelt es sich in der Regel um eine systemische Mastozytose, die chronisch verläuft. Ursache ist meist eine genetische Mutation, häufig die KIT-D816V-Mutation, die zu einer dauerhaft aktivierten Mastzellvermehrung führt.

Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)

Mastozytose und MCAS gehören zum übergeordneten Krankheitsbild der Mastzellaktivierungserkrankungen (MCAD).
Im Unterschied zur klassischen Mastozytose steht beim Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) nicht primär die Vermehrung der Mastzellen im Vordergrund, sondern deren krankhafte Überaktivität. Dabei setzen Mastzellen unkontrolliert große Mengen an Mediatoren und Zytokinen frei, was zu systemischen Beschwerden führt.

Mastzellen – Funktion und Fehlregulation

Mastzellen sind Teil des Immunsystems und spielen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern. Sie enthalten verschiedene chemische Botenstoffe (z. B. Histamin, Tryptase, Prostaglandine, Leukotriene), die sie bei Bedarf freisetzen.
Bei MCAD-Erkrankungen reagieren Mastzellen jedoch übermäßig empfindlich. Bestimmte Trigger können eine kontinuierliche oder akute Ausschüttung dieser Stoffe auslösen. Die daraus resultierenden Symptome sind sehr vielfältig und individuell unterschiedlich. Für Außenstehende ist oft schwer nachvollziehbar, wie stark diese Erkrankungen den Alltag der Betroffenen beeinträchtigen.

Häufigkeit

Mastozytose ist eine seltene Erkrankung, ca. 1 von 10.000 Menschen sind betroffen.
Für Österreich sind keine genauen Zahlen verfügbar, es ist allerdings mit einer relativ großen Dunkelziffer zu rechnen.
Die fortgeschrittene systemische Mastozytose ist eine sehr seltene Erkrankung. Etwa 1 — 2 von 1 Million Personen trifft diese Diagnose.
Quelle: Hemaportal. at
Formen
  • Systemisches
    Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)
    • Häufigste Form
    • Keine typische KIT-D816V-Mutation
    • Wechselhafte, oft unspezifische Symptome
    • Keine zwingende Erhöhung der Mastzellzahl erforderlich
    01
  • Kutane Mastozytose
    • Betrifft ausschließlich die Haut
    • Häufig bei Kindern
    • Rückbildung oft in der Pubertät
    02
  • Systemische
    Mastozytose (SM)
    • Seltene Erkrankung
    • Meist KIT-D816V-Mutation
    • Systemische Beschwerden durch Mediatorenfreisetzung
    • Diagnose durch histologische und genetische Kriterien
    03
  • Mastzellleukämie
    • Extrem seltene, bösartige Form
    • Unterform der systemischen Mastozytose
    • Nicht Teil der häufigen MCAS-Varianten
    04

Diagnostische Kriterien für MCAS 

Typische klinische Symptome

  • Anstieg der Tryptase innerhalb von < 4 Stunden nach Symptombeginn
  • Besserung unter Antihistaminika und/oder Cromoglicinsäure
Man unterscheidet
  • Primäres MCAS
    WHO-Kriterien erfüllt
  • Sekundäres MCAS
    z. B. durch Allergien, Infektionen, Medikamente
  • Idiopathisches MCAS
    Ursache unbekannt, Ausschlussdiagnose
Ursachen von MCAD
  • Primäre Mastzellstörung (Ursache liegt direkt in der Mastzelle)
  • Genetische Mutationen → veränderte Mastzellfunktion
  • Quality
  • Dauerhafte Aktivierung, gestörte Apoptose und Proliferation
  • Häufig somatische Mutationen
  • Epigenetische Faktoren spielen eine wichtige Rolle
  • MCAD gilt als multifaktorielle, polygene und epigenetisch dominierte Erkrankung

Besonderheiten von MCAS / MCAD

  • Multiorganbeteiligung
  • Stark wechselnde Symptome
  • Individuelle Trigger (z. B. Stress, Medikamente, Hormone, Temperatur, Nahrungsmittel)
  • Schwierige Diagnostik durch unspezifische Symptomatik
  • Historisch gewachsene, teils verwirrende Begriffe

MCAS und systemische Mastozytose gelten heute als eng verwandte Erkrankungen mit unterschiedlichem genetischem Hintergrund

Typische Symptome
Magen-Darm-Trakt
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Magen- und Darmblutungen
Atemwege
  • Atemnot
  • Engegefühl in der Brust
  • allergieähnliche Beschwerden
Haut
  • Juckreiz
  • Flush (Hitzewallungen)
  • Nesselausschlag
  • Rötungen
Kreislauf
  • Blutdruckabfälle
  • Schwindel
  • Schockähnliche Zustände bis zur Anaphylaxie
Verschiedene
Schmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen in Knochen, Muskeln und Gelenken
Weitere Symptome
  • Blutungsneigung, Hämatome
  • Reizbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
Therapiemöglichkeiten
Eine Heilung der Mastozytose ist derzeit nicht möglich. Ziel der Behandlung ist die Linderung der Symptome. Nicht jeder Patient benötigt zwingend eine Therapie.

Mögliche Behandlungsoptionen

Identifikation und Vermeidung von Triggern
H1- und H2-Antihistaminika
Mastzellstabilisatoren (z. B. DNCG)
Leukotrien-Hemmer (z. B. Montelukast)
Lokal juckreizstillende Präparate
Kortikosteroide
Adrenalin bei Anaphylaxie
ASS (mit Vorsicht, da möglicher Trigger)
Phototherapie (PUVA, UVA1 – nicht bei Kindern)
In therapieresistenten und moderaten bis schweren Fällen: Interferon a-2b, Zytostatika und seit einiger Zeit auch zielgerichtete Tyrosinkinaseinhibitore

Die Wirksamkeit ist individuell unterschiedlich. Entscheidend sind eine personalisierte Therapie, gute ärztliche Betreuung und enge Zusammenarbeit zwischen Patient und behandelnden Fachärzten.


Aufgrund des Anaphylaxie-Risikos sollten Betroffene stets Notfallmedikamente mit sich führen.

Rezepte
Um Rezepte gesünder für Sie und Ihre Familie zu gestalten, probieren Sie diese 10 einfachen Alternativen 
Brigham and Women's Hospital Mastocytosis Center Boston, MA, USA
Ersetzen Sie die Hälfte des Öls in Kuchen- und Brownie-Rezepten durch Apfelmus. So sparen Sie Kalorien, ohne auf Geschmack oder Konsistenz verzichten zu müssen.
Nützliches
  • Berlin, GER
    global-allergy.network
  • Schweiz
    swiss-mastocytosis.ch
  • Italy
    associazionerima.it
  • Paris, FRA
    afirmm.com
  • Boston, MA, USA
    brighamandwomens.org
SUPPORT GROUPS

SELMAS
Schweiz
www.mastozytose.ch

ASIMAS (Associazione Italiana Mastocitosi)
Italy
www.asimas.it

ASSOMAST
France
www.assomast.org
The UK Mastocytosis Support Group
Altofts, GBR
www.ukmasto.org

Selbsthilfeverein Mastozytose e.V.
Tönisvorst, GER
www.mastozytose.de

Mastozytose Selbsthilfe Netzwerk e.V.
Odenthal, GER
www.mastozytose-info.de
The Mast Cell Disease Society
Plainville, CT, USA
www.tmsforacure.org

Mastokids
Bluffton, SC, USA
www.mastokids.org

International Mastocytosis & Mast Cell Disease Awareness Day
20 October 2022, international
www.mastocytosis.mcas.org

Kontaktieren Sie uns

Kontaktieren Sie uns

Mastozytose Austria, 2026
AGB
Mastozytose Austria, 2026
AGB